"Stadtteiltreff im Augustenviertel" Ingolstadt 2. Preis



Städtebau


Der neue Stadtteiltreff wird direkt an den Bestand angebunden und bildet gleichzeitig dessen Abschluss. dadurch entsteht ein geschützter Eingangshof vor dem neuen Haupteingang der schule. Eine vorgelagerte Platzsituation stellt die Anbindung an die Straße her. Hier liegt gut einsehbar die Caféterrasse mit Kinderspielbereich, sowie die Eingänge zu Café und Ballspielhalle.

Außenanlagen

Das Schulareal wird in längsgerichtete Freiräume zwischen den Gebäuden mit unterschiedlichen Funktionen und Eigenschaften gegliedert. Die öffentlichen Funktionen, wie Minispielfeld und Außenterrasse Café liegen an den Rändern und sind damit leicht von den schulischen Bereichen abzugrenzen.

Organisation und Baukörper

Im Neubau, einem kompakten, zweigeschossigen Kubus, gruppieren sich die Aufenthaltsräume um eine gemeinsame Mitte aus Nebenraumkern und zentralem Luftraum des Foyers. dazwischen entstehen abwechslungsreiche Begegnungsräume und Erschließungsbereiche, die Blickbeziehungen quer durch die Lufträume und nach Außen, sowie von einer Nutzung zur Anderen ermöglichen, ohne die räumliche Trennung der Nutzungen aufzuheben. das zweigeschossige Foyer des Stadtteiltreffs ist das herz des neuen Hauses. ein Oberlichtsystem verwandelt den raum in einen lichtdurchfluteten Bereich mit Tageslicht und Himmelsblick.

Auch das Café erhält einen großzügigen Luftraum, in den sich das Obergeschoß mit Erschließung und Bewegungsraum hineinschiebt. Der Stadtteiltreff öffnet sich einladend zur Straße, ebenso wie das Café. sie können unabhängig voneinander betrieben werden durch wechselweise zuschaltung des Nebenraumkerns.

Die anbindung an die Schule erfolgt über ein neutrales, notwendiges Treppenhaus, das auch die Verteilung auf die Bereiche Schule alt und neu, sowie Stadtteiltreff übernimmt. Dadurch wird ein hohes maß an Synergien zwischen Schule und Stadtteiltreff erreicht.

Fassade

Die transluzente Hülle aus Polycarbonatstegplatten ist Ausdruck für Kommunikation und Integration, ein Identifikationspunkt, der die Türen zum Stadtteil öffnet. Die Fassade lässt den wechsel von offenen und geschlossenen Teilen des Hauses dahinter durchscheinen. Transparenz und Transluzenz gewähren vielfältige Einblicke von Außen, das Haus strahlt eine einladende Wirkung aus.


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